In wirtschaftlich klammen Zeiten wollen Verbraucher sparen. Aber: Sie bleiben auch bewusste Konsumenten. Ihr Ziel ist der ethisch korrekte Kauf - auch in der Apotheke. Der Trend: das eigene Wohl und die Verantwortung für die Natur verbinden. Die Deutschen zählen dabei weltweit zu den größten Freunden natürlicher Arznei: "Sie lieben Pflanzenmedizin", weiß der Arzt Traugott Ullrich. Fast Dreiviertel der Bevölkerung gaben bei einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach an, sie seien Naturheilmittelverwender.

Die aufgeklärten Verbraucher lassen sich jedoch nur selten ein X für ein U verkaufen. Voraussetzung für die Akzeptanz der Medikamente ist, dass sie deren Nutzen klar nachvollziehen können. Sie wollen wissen, ob Pillen und Säfte tatsächlich helfen. Produzenten, wie die Ettlinger Arzneimittelfirma Spitzner, Hersteller des Marktführer-Medikaments der pflanzlichen Erkältungsmedizin Umckaloabo etwa machen mit ihren Produkten deshalb recht aufwändige Tests.

Wichtig ist immer mehr Menschen auch, dass die Arzneimittel bei der Produktion und Anwendung in der Natur keine unerwünschten Spuren hinterlassen. Genau dies ist bei vielen synthetischen Arzneimitteln keinesfalls immer auszuschließen. Ebenso wichtig ist den Käufern und Herstellern wie etwa Spitzner neben dem pfleglichen Umgang mit ihren Rohstoffen auch jener mit der Produktionsstätte Natur. Schon weil ihr Rohstoff aus klimatischen Gründen ausschließlich im südlichen Afrika gedeihe, "müssen wir behutsam damit umgehen", sagt daher Frank Waimer. Er leitet das Qualitätsmanagement bei Spitzner.

Er achtet darauf, dass in allen Phasen der Arznei-Produktion Rücksicht auf die mitarbeitenden Menschen und die Natur groß geschrieben wird. Davon profitieren die ganze Gemeinschaft und die Natur.......





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