Protest in Fukushima gegen miserable Bedingungen

Bloß ein "Witzbold" oder doch eher ernster Protestant: Seit Ende August ein Mann in Schutzkleidung still im AKW von Fukushima demonmstrierte rätselt die YouTube Community über den Protestanten und seine Motive: Machte er bloß einen - makaberen - Spaß, oder hatte er ernstere Motive? Und wie gelang es ihm, ins gesperrte und zerstörte Atomkraftwerk einzudringen?

Eine Überwachungskamera der Firma Tepco auf dem Gelände des AKW Fukushima I filmte am 28.8. den Arbeiter in Schutzkleidung, der sich einer Kamera näherte, die Hand ausstreckte und für mehr als 10 Minuten reglos auf die Kamera zeigte.

Nun outet sich ein anonymer, offenbar junger Mann aus Tokyo. Er behauptet, er habe seinen freien Tag als Angestellter eines Subunternehmens im AKW-Gelände genutzt und auf die Kamera gezeigt. Er habe nicht die Absicht gehabt, Tepco oder dem Subunternehmen zu schaden. Er wollte mit der Aktion auf die schlechten Arbeitsbedingungen hinweisen.

Dazu zählt er Mangel an Schlaf (weil im selben Raum die Arbeiter mehrerer Schichten schlafen müssen) und Überarbeitung (viele Arbeiter haben noch andere Nebenjobs).

Das Zeigen mit dem Finger erklärt er als Ausdruck “des unauflöslichen Verhältnisses von Sehen und Diskriminierung, Diskriminierung und AKW”.

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